Ausbildung zum Baumschulgärtner

Der Natur ein Stück näher!

Baumschulgärtner - Dein Traumberuf?

Wenn die folgenden Punkte auf dich zutreffen, dann bist du bei der Baum- und Rosenschule Anton Karle in Dautmergen genau richtig!

Pflanzen interessieren dich

und du hast Lust

mit ihnen zu arbeiten?

Du willst viel Zeit an der frischen Luft verbringen und dich körperlich betätigen?

Kaufmännische Grundlagen interessieren dich ebenso wie Pflanzen & Bodenkunde?

Technik reizt dich ebenfalls und du bist

handwerklich geschickt?

Du hast Freude daran,

im Team zu arbeiten

und Kunden zu beraten?

Als Baumschulgärtner tust

du viel für deine Zukunft

und deine Umwelt!

Aufgaben des Baumschulgärtners

 

Gärtner und Gärtnerinnen der Fachrichtung Baumschule sorgen für die art- und fachgerechte Vermehrung von Bäumen und Sträuchern, die sie bis zur Verkaufsreife umweltschonend kultivieren. Sie legen Produktionsflächen an, erstellen Anbaupläne, bearbeiten und pflegen den Boden. Sie behandeln und bereiten Saatgut und Saatbeet vor der Aussaat vor, säen die Samen aus. Jungpflanzen werden im Frühjahr in den vorbereiteten Boden gepflanzt, Keimlinge und Jungpflanzen gewässert, bei Nährstoffmangel wird gedüngt. Bei Bedarf veredeln Gärtner und Gärtnerinnen Pflanzen, um spezifische Eigenschaften wie beispielsweise die Blütenfarbe oder den Wuchs zu erhalten. Dabei ist Handarbeit gefordert. Die für den Verkauf bestimmten Bäume oder Sträucher werden gerodet, ggf. balliert, sortiert und gekennzeichnet, werden für die Kunden versandfertig gemacht, verkaufsfördernd präsentiert, verpackt und verkauft.

 

Viele Arbeitsabläufe können sich Gärtner/innen der Fachrichtung Baumschulen durch den Einsatz von Maschinen und Geräten erleichtern, etwa durch Bodenfräsen, Ballengrabemaschinen, Rodegeräte oder Transportfahrzeuge. Jedoch ist auch Handarbeit bei vielen Tätigkeiten gefragt, zum Beispiel beim Veredeln von Pflanzen oder beim Schneiden, wodurch etwa bei Alleebäumen gleichmäßig schöne Kronen erzielt werden sollen. Baumschulgärtner und Baumschulgärtnerinnen brauchen umfassende Kenntnisse über Bäume und Sträucher, deren Standortansprüche sowie über Qualitätsrichtlinien und Gütebestimmungen.

Vorteile eines Praktikums

 

In der Hauptpflanzzeit, im März und April, herrscht Hochbetrieb, und das ist die beste Gelegenheit für junge Leute, die eine Ausbildung mit Naturbezug anstreben, das Arbeitsklima in einer echten Baumschule praktisch zu erfahren und kennenzulernen.

 

Um herauszufinden, ob dieser Beruf der Richtige für dich ist, bietet sich ein Praktikum beispielsweise in den Osterferien an: Dann ist in unserer Baumschule viel zu tun und man bekommt einen guten Einblick in die Arbeitsabläufe.

 

Bei Interesse an einem Praktikum in der Baum- und Rosenschule Anton Karle kontaktiere uns gerne. Bei Fragen sínd wir für dich da!

Infos zur Ausbildung

Der Baumschulgärtner ist eine der sieben Fachrichtungen des Gärtners. Als schulische Voraussetzung solltest du mindestens einen guten Hauptschulabschluss mitbringen. Mit einem höheren Abschluss hast du bessere berufliche Aufstiegsmöglichkeiten, es erleichtert dir Fort- und Weiterbildungen oder Spezialisierungen im Beruf. 

 

Nach ihrer Ausbildung können sich Gärtner und Gärtnerinnen der Fachrichtung Baumschule auf einzelne Tätigkeitsfelder spezialisieren, wie zum Beispiel Vermehrung, Veredelung, Baumchirurgie oder Verkauf. Je nach Betrieb ist auch eine Spezialisierung auf bestimmte Pflanzengruppen, wie zum Beispiel auf Forstgehölze, Obstbäume, Rosen oder Rhododendren, oder auf bestimmte Kulturabschnitte, wie zum Beispiel Jungpflanzen möglich.

Ausbildungsart und -dauer

Die duale Ausbildung dauert regulär drei Jahre, bei entsprechendem Schulabschluss oder Vorbildung kannst du um maximal ein Jahr verkürzen. Deine Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. In den meisten Bundesländern wirst du gemeinsam mit den Gärtnern der anderen Fachrichtungen eine Klasse besuchen, in Elmshorn (Schleswig-Holstein) und im Raum Weser-Ems gibt es reine Baumschulgärtner-Klassen. In Bayern, Baden Württemberg und Nordrhein-Westfalen können Baumschulgärtner innerhalb der Ausbildung den Schwerpunkt Pflanzenfachberater wählen. Hier wird ein besonderes Augenmerk auf die Präsentation und den Verkauf der Produkte und auf die Beratung der Kunden gelegt.

 

Abschlussprüfung

Zum Abschluss deiner Ausbildung wirst du praktisch, schriftlich und mündlich geprüft. Zur praktischen Prüfung gehört die Arbeit an der Pflanze – Planung, Vorbereitung und Durchführung. In der schriftlichen und mündlichen Prüfung werden deine Pflanzenkenntnisse abgefragt, außerdem müssen Fragen zu betrieblichen Zusammenhängen und aus der Wirtschafts- und Sozialkunde beantwortet werden. Eine nicht bestandene Prüfung kann zweimal wiederholt werden.

Wir freuen uns auf dich!

Fotoquellen:   Schmidberger Concept Design     |   1&1    |   Graf von Luckner für BdB

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